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Beispielbild einer Nahaufnahme einer Fliege auf einem Blatt
Beispielbild, Foto: Max Mustermann

Vorhaben

Wie organisiert ein Gehirn Verhalten basierend auf sensorischem Input, Motivation oder aufgrund erworbener Erfahrung? Seit Jahrhunderten beschäftigt diese Frage Gehirnforscher aus vielen Disziplinen. Obwohl es gelungen ist, bestimmte Aspekte von Verhalten definierten Gehirnarealen zuzuordnen, können interessanterweise diese Ergebnisse nur schwer in Modelle übertragen werden. Daher gibt es auch heute noch kein einfaches, generell akzeptiertes Modell für die Funktionsweise des Gehirns.

Das Forschungsvorhaben ist eine Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen von Dorit Merhof (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) und Katja Bühler (Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Wien). Zudem wird das Projekt unterstützt durch Marta Zlatic, Albert Cardona, Barry Dickson (Howard Hughes Medical Institute Janelia Research Campus) und Jim Truman (Howard Hughes Medical Institute Janelia Research Campus und University of Washington).

Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.


Ziel

Es ist das Ziel dieser Arbeit das Gehirn von Drosophila während seiner larvalen Entwicklung in seiner Gesamtheit neuroanatomisch zu rekonstruieren und gleichzeitig tausende von neurogenetischen Werkzeugen (GAL4, LexA, Split-GAL4, ...) zu kartieren, die es erlauben jede einzelne Zelle im Gehirn der Larve genetisch und funktionell zu manipulieren.

 

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